Der eine Kollege nimmt es mit der Ordnung und Sauberkeit nicht so genau, während sich andere schneller vom Chaos in der Küche und anderen Gemeinschaftsräumen gestört fühlen. Das Thema Sauberkeit ist ein häufiger Zankapfel im Büro. Doch der Unmut zwischen Kollegen ist nicht das einzige Problem im Zusammenhang mit der Sauberkeit im Büro. Auch die Effektivität von Mitarbeitern wird von Ordnung und Sauberkeit beeinflusst, genauso wie der Krankenstand. Hinzu kommt, dass das Büro durchaus auch als Visitenkarte des Unternehmens zu verstehen ist – für Kunden, aber auch für potenzielle Mitarbeiter. Gründe genug also, sich des Themas anzunehmen, um Frust, Erkrankungen und einen schlechten Eindruck zu vermeiden.

Das Büro – ein Sammelbecken für Bakterien

Sauberkeit ist nicht nur eine Frage der Einstellung. Tatsächlich sammeln sich an vielen Plätzen des Büros eine Vielzahl an Bakterien und Keimen, die krankmachen können. Bei einer Untersuchung von Büroräumen in Oregon wurden durchschnittlich 30.000 unterschiedliche Bakterienarten gefunden. Auch wenn nicht alle davon Krankheitserreger sind, ist das doch eine beeindruckende Zahl und gerade in der Winterzeit sind natürlich auch krankmachende Bakterien dabei. Diese verteilen sich schnell im Büro. Zu den schmutzigsten Gegenständen gehören:

  1. Wasserhähne
  2. Telefone
  3. Tastatur und Maus
  4. Kühlschrank
  5. Snackautomaten, Kaffeemaschine und Wasserspender

Auch wenn oft Streit um Chaos und Dreck in der Küche entbrennt, so sind die meisten Keimherde nicht unbedingt zu sehen und zeigen, wie wichtig eine regelmäßige Reinigung notwendig ist, auch wenn es nach außen ordentlich aussieht. Natürlich reicht es auch nicht, wenn lediglich Gemeinschaftsräume geputzt werden. Denn ist zum Beispiel die Computermaus voller Keime und wird nach der Arbeit mit ihr eine Türklinke angefasst, verteilen sich die kleinen Krankmacher im gesamten Büro. Daher sollte eine gewisse Grundsauberkeit überall im Büro herrschen – zumal auch Gäste im Büro anwesend sein können. Eine gewisse Grundordnung ist tatsächlich auch kein Hexenwerk, nur sollte dies klar geregelt und kommuniziert werden.

Sauberkeit im Büro regeln

Wie kann also dauerhaft für mehr Ordnung und Sauberkeit im Büro gesorgt werden? Zunächst sollten alle Mitarbeiter angehalten werden, regelmäßig Tastatur und Maus zu säubern und zu desinfizieren. Um für eine hohe Motivation zu sorgen, können eventuell Beispiele über die starke Verbreitung von Krankheitserregern auf diesen Gegenständen helfen:

Hier eine kleine Anleitung zur Tastaturreinigung:

Für Gemeinschaftsräume können verschiedene Regelungen getroffen werden. Einmal besteht die Möglichkeit, die Belegschaft in die Verantwortung zu nehmen oder die, eine Putzfirma zu engagieren.

Die erste Möglichkeit ist kurzfristig die kostengünstigere. Es könnte ein Termin pro Woche festgelegt werden, an welchem sich alle Kollegen um die Sauberkeit im Büro kümmern. Der Nachteil: Die wenigsten haben Lust und sind wenig motiviert, zu putzen. Daher wird das Ergebnis wahrscheinlich auch nicht befriedigend sein. Außerdem geht dadurch Arbeitszeit verloren, die für andere Aufgaben fehlt.

Die zweite Möglichkeit verursacht auf den ersten Blick die höheren Kosten, hat aber auch einen hohen Nutzen, wenn die Reinigungsfirma ihren Job richtig macht, und kann helfen, an anderer Stelle Kosten zu reduzieren. Wird das Büro regelmäßig professionell gereinigt, werden krankmachende Bakterien reduziert und die Mitarbeiter fühlen sich wohler und motivierter, was sich positiv auf den Arbeitsoutput auswirkt. Im Vergleich mit der ersten Möglichkeit der Büroreinigung geht zudem keine Zeit für die eigentliche Arbeit verloren.

Was macht aber eine gute Reinigungsfirma aus? Ganz einfach: Sie sollte sich an die Wünsche und Gegebenheiten des Auftraggebers anpassen und gut putzen. Dann lohnt sich auch die Investition in die Büroreinigung und nicht nur Ihre Mitarbeiter fühlen sich wohl, auch bei Besuchen von Kunden oder Bewerbern macht das Unternehmen einen glänzenden Eindruck.

 

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